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Updates siehe chronologisch am Ende des Textes.

Ab dem Jahr 2020 sind deutsche Unternehmen dazu verpflichtet, elektronische Kassen mit einer technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) aufzurüsten. Rechtsgrundlage hierfür ist die Kassensicherheitsverordnung (KassenSichV) des Bundesministeriums für Finanzen vom 26. September 2017. Diese setzt verbindliche Standards zur Verhinderung von Manipulationen an Registrierkassen.

Ab dem Jahr 2020 müssen elektronische Aufzeichnungssysteme über eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) verfügen, die aus drei Bestandteilen besteht:

  • Sicherheitsmodul
    Das Sicherheitsmodul gewährleistet, dass Kasseneingaben mit Beginn des Aufzeichnungsvorgangs protokolliert und später nicht mehr unerkannt verändert werden können.
  • Speichermedium
    Auf dem Speichermedium werden die Einzelaufzeichnungen für die Dauer der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist gespeichert
  • einheitliche digitale Schnittstelle
    Die digitale Schnittstelle soll eine reibungslose Datenübertragung für Prüfungszwecke gewährleisten.

 

Die TSE soll Steuerhinterziehung bei Bargeschäften verhindern, indem sie alle Kassenvorgänge manipulationssicher aufzeichnet. Sie muss vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert werden. Eine Zertifizierung der Kasse (oder Kassensoftware) selbst ist nicht vorgesehen.

Die detaillierten Anforderungen an das Sicherheitsmodul, das Speichermedium, die digitale Schnittstelle sowie die elektronische Aufbewahrung sind vom BSI entwickelt und in technischen Richtlinien und Schutzprofile veröffentlicht worden

Die aktuellen technischen Richtlinien, die die technischen Anforderungen an das Sicherheitsmodul, das Speichermedium und die einheitliche digitale Schnittstelle vorgeben, hat das Bundesministerium für Finanzen in seinem Schreiben vom 28. Februar 2019 in einer überarbeiteten Version bekanntgemacht.

Aktuell gibt es noch keinen Anbieter einer bereits zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung!

Da RADFAK auch auf dem Österreichischen Markt erfolgreich ist und dort seit längerem eine digitale Signaturpflicht für Rechnungen besteht sind wir mit der Implementierung von entsprechenden digitalen Signaturprotokollen und -abläufen bestens vertraut. Wir stehen in engem Kontakt zu dem Signaturgeräteanbieter unserer Österreichischen Kunden die für Deutschland ebenfalls eine zertifizierte Lösung anbieten werden sobald das BSI die Zertifizierung abgeschlossen hat.

D.A.S. SoftwareBüro GmbH wird eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung in seine Kassensoftware integrieren, sobald diese zur Verfügung steht.


Update:

Seit dem 12.08.2019 steht nun, hoffentlich diesmal endgültig, die Standardisierung nach der die TSE kommunizieren und arbeiten muss. Nun sind die Hardwarehersteller am Zuge entsprechende Endgeräte an die veränderte Spezifikation anzupassen und dann in Folge vom BSI zertifizieren zu lassen. Es gibt auf dem gesamten Markt nur zwei Anbieter die bisher davon ausgehen bis Ende des Jahres eine zertifizierte TSE anbieten zu können.


Update 08.11.2019

Hier im Details lesen: KassenSichV verschoben!